Elbenwald Harry Potter - Das Große Filmuniversum

Elbenwald Harry Potter - Das Große Filmuniversum

Autor : Bob Mccabe
Geschlecht : Bücher, Film, Kunst & Kultur, Film,
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Dateigröße : 20.74 MB
Format : PDF, ePub

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Elbenwald Harry Potter - Das Große Filmuniversum

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten. 'Anfang 1997 hatte noch niemand auch nur die geringste Ahnung, dass J. K. Rowlings epische Buchreihe über einen jungen Zauberer zu einem derart beispiellosen Erfolg werden würde. Der erste Band sollte überhaupt erst im Laufe des Jahres auf den Markt kommen. Die Idee, diese außergewöhnliche Geschichte auf die Leinwand zu bringen, nahm zu dem Zeitpunkt allerdings bereits konkrete Formen an.David Heyman hatte gerade eine kleine Filmfirma in London gegründet (Heyday Films), die aus ihm selbst, einer Stoffentwicklerin (Tanya Seghatchian) und einer Sekretärin (Nisha Parti) bestand. Er hatte beschlossen, die Adaption von Büchern zu einem Schwerpunkt seiner Arbeit zu machen - hauptsächlich deswegen, wie Heyman sagt, weil er einfach gern liest.Also machten Heyman und seine Mitarbeiter sich auf die Suche nach guten Romanen, die das Potenzial für einen Kinofilm besaßen, und setzten sich zu diesem Zweck mit Dutzenden von Verlagen und Agenturen in Verbindung. Ende 1996 entdeckte Tanya Seghatchian in einer Fachzeitschrift zufällig einen Artikel über die bevorstehende Veröffentlichung eines Erstlingswerkes, das von einem jungen Zauberer handelte. Der Agent der Autorin schickte ihr eine Kopie des Manuskripts, das dann allerdings erst einmal auf einem unteren Regal landete. Zusammen mit einem Haufen anderer Romane von nicht besonders hoher Priorität, die das Heyday-Team noch zu lesen hatte.Jeden Freitag nahmen sich alle mehrere Bücher mit nach Hause, um sie übers Wochenende zu lesen und am folgenden Montag darüber zu sprechen. Nisha Parti, die als neuestes Mitglied des Teams noch nicht die wirklich wichtigen Manuskripte zur Begutachtung bekam, packte Anfang 1997 eins der auf den ersten Blick spannend wirkenden Bücher vom unteren Regal ein. Als sie dann am Montagmorgen zögernd die Hand hob, um von dem Manuskript zu berichten, das ihr überaus gut gefallen hatte, blieb Heyman skeptisch. Er fand, dass Harry Potter und der Stein der Weisen kein besonders zugkräftiger Titel sei; trotzdem wollte er wissen, wovon das Buch handelte. 'Ein Junge geht auf eine Zauberschule', erwiderte Parti. Da war Heyman sofort fasziniert.Noch in derselben Nacht begann er, in dem Buch zu blättern, glaubte aber, dass es bei ein, zwei Seiten bleiben würde. Doch aus einem Absatz wurde bald eine Seite, dann ein Kapitel ... bis es irgendwann vier Uhr morgens war und er die letzte Seite verschlungen hatte. 'Ich habe mich sofort in die Geschichte verliebt', erklärt er schlicht.'Ich bin selbst auf einem ganz traditionellen britischen Internat gewesen, das durchaus gewisse Ähnlichkeiten mit Hogwarts hatte, wenn auch ohne all die Magie', erzählt Heyman. 'Wir hatten Lehrer, die wir mochten, und welche, die wir nicht mochten - wie die Snapes und Dumbledores und die McGonagalls. Wir alle sind Hermine oder Ron oder Harry gewesen oder haben sie gekannt, und ich glaube, wir haben uns alle ein wenig als Außenseiter gefühlt.' Und er fährt fort: 'Weil einem diese ganze Umgebung so vertrautwar und die Figuren einen so hohen Wiedererkennungswert hatten, verlor man sich nicht vollkommen in einer Fantasiewelt, sondern hielt das alles irgendwie durchaus für möglich, wenn Sie verstehen, was ich meine.'Obgleich das Buch Heyman von Anfang an sehr gefallen hat, gibt er doch zu, dass er 'nicht die leiseste Ahnung gehabt habe, was einmal daraus werden würde'. Er habe geglaubt, dass man 'allerhöchstens aus dem ersten Buch einen hübschen, kleinen britischen Kinofilm machen könnte'. Trotzdem verfolgte er das Projekt voller Leidenschaft und schickte das Manuskript seinem Landsmann und Freund aus Kindertagen Lionel Wigram, einem Manager bei Warner Bros. in Los Angeles. 'Seit David und ich Kinder waren, haben wir davon geträumt, beim Film zu arbeiten', sagt Wigram. Und obwohl die beiden innerhalb der Branche verschiedene Wege beschritten, wollte das Schicksal es, dass die Freunde dieses besondere Proje Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten. Anfang 1997 hatte noch niemand auch nur die geringste Ahnung, dass J. K. Rowlings epische Buchreihe über einen jungen Zauberer zu einem derart beispiellosen Erfolg werden würde. Der erste Band sollte überhaupt erst im Laufe des Jahres auf den Markt kommen. Die Idee, diese außergewöhnliche Geschichte auf die Leinwand zu bringen, nahm zu dem Zeitpunkt allerdings bereits konkrete Formen an.David Heyman hatte gerade eine kleine Filmfirma in London gegründet (Heyday Films), die aus ihm selbst, einer Stoffentwicklerin (Tanya Seghatchian) und einer Sekretärin (Nisha Parti) bestand. Er hatte beschlossen, die Adaption von Büchern zu einem Schwerpunkt seiner Arbeit zu machen – hauptsächlich deswegen, wie Heyman sagt, weil er einfach gern liest.Also machten Heyman und seine Mitarbeiter sich auf die Suche nach guten Romanen, die das Potenzial für einen Kinofilm besaßen, und setzten sich zu diesem Zweck mit Dutzenden von Verlagen und Agenturen in Verbindung. Ende 1996 entdeckte Tanya Seghatchian in einer Fachzeitschrift zufällig einen Artikel über die bevorstehende Veröffentlichung eines Erstlingswerkes, das von einem jungen Zauberer handelte. Der Agent der Autorin schickte ihr eine Kopie des Manuskripts, das dann allerdings erst einmal auf einem unteren Regal landete. Zusammen mit einem Haufen anderer Romane von nicht besonders hoher Priorität, die das Heyday-Team noch zu lesen hatte.Jeden Freitag nahmen sich alle mehrere Bücher mit nach Hause, um sie übers Wochenende zu lesen und am folgenden Montag darüber zu sprechen. Nisha Parti, die als neuestes Mitglied des Teams noch nicht die wirklich wichtigen Manuskripte zur Begutachtung bekam, packte Anfang 1997 eins der auf den ersten Blick spannend wirkenden Bücher vom unteren Regal ein. Als sie dann am Montagmorgen zögernd die Hand hob, um von dem Manuskript zu berichten, das ihr überaus gut gefallen hatte, blieb Heyman skeptisch. Er fand, dass Harry Potter und der Stein der Weisen kein besonders zugkräftiger Titel sei; trotzdem wollte er wissen, wovon das Buch handelte. „Ein Junge geht auf eine Zauberschule“, erwiderte Parti. Da war Heyman sofort fasziniert.Noch in derselben Nacht begann er, in dem Buch zu blättern, glaubte aber, dass es bei ein, zwei Seiten bleiben würde. Doch aus einem Absatz wurde bald eine Seite, dann ein Kapitel … bis es irgendwann vier Uhr morgens war und er die letzte Seite verschlungen hatte. „Ich habe mich sofort in die Geschichte verliebt“, erklärt er schlicht.„Ich bin selbst auf einem ganz traditionellen britischen Internat gewesen, das durchaus gewisse Ähnlichkeiten mit Hogwarts hatte, wenn auch ohne all die Magie“, erzählt Heyman. „Wir hatten Lehrer, die wir mochten, und welche, die wir nicht mochten – wie die Snapes und Dumbledores und die McGonagalls. Wir alle sind Hermine oder Ron oder Harry gewesen oder haben sie gekannt, und ich glaube, wir haben uns alle ein wenig als Außenseiter gefühlt.“ Und er fährt fort: „Weil einem diese ganze Umgebung so vertraut war und die Figuren einen so hohen Wiedererkennungswert hatten, verlor man sich nicht vollkommen in einer Fantasiewelt, sondern hielt das alles irgendwie durchaus für möglich, wenn Sie verstehen, was ich meine.“Obgleich das Buch Heyman von Anfang an sehr gefallen hat, gibt er doch zu, dass er „nicht die leiseste Ahnung gehabt habe, was einmal daraus werden würde“. Er habe geglaubt, dass man „allerhöchstens aus dem ersten Buch einen hübschen, kleinen britischen Kinofilm machen könnte“. Trotzdem verfolgte er das Projekt voller Leidenschaft und schickte das Manuskript seinem Landsmann und Freund aus Kindertagen Lionel Wigram, einem Manager bei Warner Bros. in Los Angeles. „Seit David und ich Kinder waren, haben wir davon geträumt, beim Film zu arbeiten“, sagt Wigram. Und obwohl die beiden innerhalb der Branche verschiedene Wege beschritten, wollte das Schicksal es, dass die Freunde dieses besondere Projekt zusammen bestritten. Zu der Zeit, als Heyman Harry Potter entdeckte, hatte seine Produktionsfirma einen Vertrag mit Warner Bros., der ihn dazu verpflichtete, jede Idee, die er für geeignet hielt, einen Film daraus zu machen, als Erstes dem Studio vorzulegen. „Eins der ersten Manuskripte, das David mir [bei Warner Bros.] brachte, war Harry Potter und der Stein der Weisen“, erinnert sich Wigram. „Er sagte: ‚Das solltest du lesen!‘ Also las ich es. Und es gefiel mir sofort. Ich denke, wir haben beide so enthusiastisch darauf reagiert, weil uns die Geschichte an genau die Art von Filmen erinnerte, die wir als Kinder so gern gesehen hatten – Tschitti Tschitti Bäng Bäng, Charlie und die Schokoladenfabrik, Der Zauberer von Oz – jene Filme eben, die in England jedes Jahr zu Weihnachten und Ostern in den Kinos liefen. Klassiker, in denen es um Magie und Fantasie geht. Darum, dass Wünsche in Erfüllung gehen. Und in diesem Buch ging es um genau so eine Geschichte.“Also stellte Wigram den Roman bei der wöchentlichen Stoffbesprechung als ein Buch vor, das von „einer Art Highschool für Zauberer handelt“. Obwohl das Interesse der Arbeitsgruppe sofort geweckt war, erinnert sich Wigram an „eine gewisse Nervosität in Anbetracht der Tatsache, dass es sich um eine sehr britische Geschichte handelte. Sowohl David als auch ich sind auf ein britisches Internat (wie Hogwarts) gegangen, deswegen war uns das alles natürlich sehr vertraut, den anderen aber nicht. Außerdem hatte es schon sehr lange keinen erfolgreichen Fantasyfilm mehr gegeben. Das Genre war aus der Mode gekommen. Daher gab es ein paar Bedenken.“ „Ich erinnere mich daran“, meint Wigram, „dass sich alle ein bisschen geziert haben, doch schließlich sagten sie: ‚Gebt aber bitte nicht so viel Geld dafür aus.‘ Ich war völlig begeistert. Zumal ich noch relativ neu in dem Job war und entsprechend wenige Projekte hatte … Natürlich ahnten damals weder David noch ich, was aus der ganzen Geschichte einmal werden würde.“Es dauerte eine Weile, bis der Vertrag unterschrieben war. Anfang 1998 machten sich Heyman und Wigram dann auf die Suche nach einem Drehbuchautor, der das erste Buch, das in Großbritannien inzwischen schon ziemlich erfolgreich war, für die Leinwand bearbeiten sollte. Da das Buch in den Vereinigten Staaten jedoch noch nicht sehr bekannt war, stellte es sich als unerwartet schwierig dar, einen Autor zu finden. Wigram erinnert sich, dass zunächst einfach jeder, den sie fragten, das Projekt ablehnte. Ziemlich frustriert wandte er sich schließlich an Heyman, ob der nicht eine Idee habe. „Im September erscheint das Buch in Amerika“, erwiderte Heyman. „Lass uns mal abwarten, was dann passiert.“Der durchschlagende Erfolg des Buches in den Vereinigten Staaten (unter dem Titel Harry Potter and the Sorcerer’s Stone) erleichterte die Suche nach einem Drehbuchautor entscheidend – um es mal vorsichtig auszudrücken. „Plötzlich riefen sie alle an. Autoren, Regisseure, einfach alle“, erinnert sich Wigram lachend. Schließlich wurde Steve Kloves engagiert, um den Roman zu bearbeiten. Kloves sollte zu einem unersetzlichen Mitglied des Harry-Potter-Teams werden und schrieb am Ende sieben Drehbücher der insgesamt acht Filme.Den richtigen Drehbuchautor auszuwählen, war eine der wichtigsten Entscheidungen, die Wigram, Heyman und das Studio schon sehr früh zu treffen hatten, als sie mit den Planungen begannen, um Harry Potter auf die Kinoleinwand zu bringen. Laut Alan Horn, dem Präsidenten und leitenden Geschäftsführer von Warner Bros., „mussten Entscheidungen getroffen werden, wie wir Potter anlegen wollten. Sollte aus jedem Buch ein eigener Film entstehen? Es gab den Gedanken, die ersten drei Romane zusammenzufassen und sich auf die actionreichsten Handlungsstränge jedes Buches zu konzentrieren. Sollte man die Geschichte vielleicht als Zeichentrick produzieren? Oder war die Tricktechnik [1999] bereits so weit entwickelt, dass wir all die Magie in einer für das Publikum zufriedenstellenden Weise darstellen konnten? All diese Überlegungen...

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